120 Bikerinnen und Biker feiern gemeinsam den 5. Mogo im Sachsenhain
Gemeinschaft, Segen und gute Fahrt: Beim fünften Motorradgottesdienst im Jugendhof Sachsenhain kamen rund 120 Bikerinnen und Biker zusammen.
Es ist ein besonderer Anblick, wenn sich auf dem Gelände des Jugendhofs Sachsenhain ein Motorrad neben das andere reiht. Rund 120 Bikerinnen und Biker waren in diesem Jahr zum Motorradgottesdienst, kurz Mogo, gekommen. Aus verschiedenen Orten und Regionen machten sie sich auf den Weg, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, sich auszutauschen und den Tag miteinander zu verbringen.
Passend dazu stand der Gottesdienst in diesem Jahr unter dem Thema „Gemeinsam“. Denn Motorradfahren verbindet – über unterschiedliche Motorräder, Erfahrungen und Lebensgeschichten hinweg. Schon der typische Gruß unter Motorradfahrenden bringt das auf den Punkt: eine Hand hebt sich zum Gruß und sagt sinngemäß: Ich sehe dich. Uns verbindet etwas.
In seiner Predigt spannte Superintendent Fulko Steinhausen den Bogen von diesem stillen Zeichen der Verbundenheit hin zu einer größeren gesellschaftlichen Frage: Wie wollen wir miteinander leben? Er skizzierte zwei Wege zur Gemeinschaft – den Weg der Abgrenzung, der zwar Zusammenhalt erzeugt, aber immer einen Gegner braucht, und den Weg der Öffnung, der Unterschiedlichkeit nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung begreift. „Wie unterschiedlich wie unsere Motorräder sind auch wir Menschen", so Steinhausen und macht das beim MoGo nicht gerade den Reiz aus?
Besonders still wurde es beim Fürbittegebet. Gemeinsam wurde um Gottes Segen und Bewahrung für alle Motorradfahrenden gebetet. Gleichzeitig wurde ganz bewusst auch an diejenigen gedacht, die beim Motorradfahren ums Leben gekommen sind, und an ihre Angehörigen.
Einer der Höhepunkte des MoGo ist für viele der Wandelsegen: Wer möchte, kann sich dabei einen persönlichen Segen zusprechen lassen – für den eigenen Weg, für die kommende Fahrt und für das, was vor einem liegt. Dazu gab es auch in diesem Jahr wieder ein Segensbändchen für das Handgelenk oder das Motorrad.
In diesem Jahr trug das gelben Band die Worte:
„Gott halte auf allen deinen Wegen die Hand über dich, begleite dich durch Tag und Nacht und schenke dir seinen Segen. Gott gebe auf dich acht!“
Musikalisch begleitet wurde der gesamte Gottesdienst von der Band Convoice, die mit einer tollen Liedauswahl den Gottesdienst rahmten. Abgerundet wurde der Tag mit gemeinsamen Grillen und einer Ausfahrt durch die Region.
Wir wünschen allen Bikerinnen und Bikern allzeit gute Fahrt und Gottes Segen auf allen Wegen!