Seelsorge verbindet
Sich der Kranken anzunehmen, für sie zu sorgen, Beistand zu gewähren und ihnen in seelischer Not beizustehen, das gehört zu den Wurzeln christlicher Nächstenliebe.
Im Bereich des Kirchenkreises Verden liegt die Aller-Weser-Klinik mit zwei Kliniken, in denen Pastorinnen für die Seelsorge als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
In der Aller-Weser-Klinik
In den Krankenhäusern der Aller-Weser-Klinik in Achim und Verden wird Seelsorge von zwei Geistlichen (mit jeweils einem Viertel Stellenanteil) und zwei ehrenamtlichen Besuchsdiensten wahrgenommen. Von ihnen werden rund 300 Patient*innen betreut. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhausseelsorge stehen auch für die gut 600 Mitarbeitenden in den beiden Kliniken zur Verfügung.
Mit Besuchen und Einzelgesprächen, Andachten und Gottesdiensten begleiten sie in Fragen des Glaubens. Sorgen und Ängste, Hoffnungen und Zweifel finden ihre Aufmerksamkeit. Regelmäßig werden Abendmahlsfeiern (auch am Krankenbett) angeboten.
Die Krankenhausseelsorge ist für alle Patientinnen und Patienten da - unabhängig von der Konfessions- oder Religionszugehörigkeit. Auch Familienangehörige von Patienten können sie in Anspruch nehmen.
Im Krankenhaus Achim
Pastor Hartwig Claus, Gemeindepastor in Posthausen, ist mit dem Seelsorgedienst hier im Krankenhaus beauftragt. Er ist meistens donnerstags ab 9.00 Uhr in der Klinik.
Im Achimer Krankenhaus gibt es daneben seit mehr als 30 Jahren einen Besuchsdienstkreis. Die ehrenamtlichen "Sonnenblumen-Damen" haben Zeit für persönliche Anliegen und Begleitungen.
Im Krankenhaus Verden
Pastorin Susanne von Stemm, Gemeindepastorin in Westen, ist für die Krankenhaus-Seelsorge in Verden zuständig. Sie ist in der Regel Mitwochs von 14:30 - 16:30 Uhr auf den Stationen Allerblick und Burgberg sowie Donnerstags von 14:00 -16:30 Uhr in der Gynäkologie und der Intensivstation unterwegs. Außerhalb dieser Zeiten kann sie unter 0176 / 4123 59 62 erreicht werden.
Als Besuchsdienstkreis sind in Verden die "Grünen Damen" seit mehr als drei Jahrzehnten auf den Stationen. Sie sorgen zuverlässig für viele kleine Handreichungen, sprechen Trost und Aufmunterung zu und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Auch hier gibt es das Angebot zur Ausleihe von Büchern und Hörbüchern.