15.06.2017  

Projektmitglieder und Vikare beim Treffen in St. Nikolai

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Gemeinwesendiakonie in St. Nikolai als Beispielprojekt

Vikarskurs besucht Verden

Ein ganzer Vikarskurs hat die Kirchengemeinde St. Nikolai besucht, um sich über das Projekt zu informieren, das die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der "Initiative Gemeinwesendiakonie" der Landeskirche Hannovers durchführt.

Insgesamt zehn Gemeinden in der Landeskirche haben sich seit einem Jahr auf den Weg gemacht, ihre Gemeindearbeit noch mehr diakonisch auszurichten. Je nach Standort kann das ganz unterschiedliche Projektideen hervorbringen. In St. Nikolai soll in einer Vernetzung von Kirchengemeinde, Kindergarten und Stadt Verden ein Begegnungszentrum entstehen, in dem sich Menschen unterschiedlichen Alters gerne treffen. Wie das konkret aussehen wird, das wird erst in den nächsten Schritten erarbeitet. Dazu werden Kita-Eltern und Anwohner befragt und die Bedürfnisse für ein solches Zentrum erhoben. Ein positives Signal kommt bereits aus der Stadt Verden, die eine 50% Stelle für eine/n Sozialarbeiter/in finanzieren wird.

Am Dienstag war ein kompletter Vikarskurs - also Pastorinnen und Pastoren in der Ausbildung - aus Loccum angereist, um vor Ort zu erfahren, wie diese Projektplanung vor sich geht. Neben grundsätzlichen Informationen gab es einen Rundgang im Stadtteil und eine Gesprächsrunde.

Dabei stand die Frage der Wirkung von Gemeindearbeit in einen Stadtteil hinein im Mittelpunkt. Wie kann eine Kirchengemeinde einladend sein ohne andere zu vereinnahmen? Welche Konzepte braucht die kirchliche Arbeit, um zukunftsfähig zu sein?

Beteiligt waren aus dem Projekt in St. Nikolai Jutta Adomeit und Renate Werth sowie Heike Walter als Kirchenkreissozialarbeiterin, die im Projekt leitend mitarbeitet. Von der Gemeinwesendiakonie der Landeskirche war der Projektleiter Peter Meißner vor Ort und Pastor Quittkat vom Diakonischen Werk der Landeskirche. Gesprächspartnerin für den Kirchenkreis war Superintendentin Elke Schölper, von der Stadt Verden war Silja Weßelmann für die Gemeinwesenarbeit vor Ort.